Dein Weg zu Gott
Kann man das ĂŒberhaupt, Gott persönlich kennenlernen?
Und wenn ja, wie soll das gehen?
Zu einem Leben in Gemeinschaft mit Gott gibt es nur einen Weg – und doch wird jeder Mensch auf diesem Weg unterschiedlich gefĂŒhrt.
Dieses Video von „The Four“ gibt einen Ăberblick
Unten kannst werden diese Schritte detaillierter durchgehen.
Im Folgenden sind die Schritte erlÀutert, die schon sehr vielen Menschen geholfen haben, zur persönlichen Beziehung zu Gott zu finden:
1. Schritt
Gott ist Liebe

Gott liebt dich! Er hat dich geschaffen und wĂŒnscht sich, dass du eine persönliche Beziehung zu ihm hast.
âDenn Gott hat die Menschen so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn fĂŒr sie hergab. Jeder, der an ihn glaubt, wird nicht zugrunde gehen, sondern ewiges Leben haben.â
âWer nicht liebt, der kennt Gott nicht; denn Gott ist die Liebe.â
Er hat den sehnlichen Wunsch, dass du ein erfĂŒlltes Leben hast und glĂŒcklich wirst:
Jesus sagte:
âIch bringe Leben â und dies im Ăberfluss.â
2. Schritt
Trennung

Die Gemeinschaft mit Gott ist durch die SĂŒnde des Menschen zerbrochen. Deshalb können wir Gottes Liebe nicht erfahren.
Was ist SĂŒnde?
Die Bedeutung des Wortes SĂŒnde ist Zielverfehlung. Der Sinn des Lebens besteht darin, in Gemeinschaft mit Gott zu leben. Wir Menschen meinen aber, unser Leben ohne Gott meistern zu können. Wir lehnen uns gegen Gott auf oder sind ihm gegenĂŒber gleichgĂŒltig. Diese Einstellung nennt die Bibel SĂŒnde. Wir leben dann neben dem Sinn unseres Seins, am Ziel vorbei. Dies fĂŒhrt unweigerlich zu einem gestörten VerhĂ€ltnis zu unseren Mitmenschen und zu uns selbst.
âAlle sind SĂŒnder und haben nichts aufzuweisen, was Gott gefallen könnte.â
Römer 3,23
Was sind die Folgen der SĂŒnde?
âEure Schuld â sie steht wie eine Mauer zwischen euch und eurem Gott.â
Die Bibel bezeichnet das als geistlichen Tod:
âDenn die SĂŒnde wird mit dem Tod bezahlt.â
Gott ist heilig und fehlerlos. Der Mensch ist sĂŒndig und fehlerhaft. Zwischen beiden besteht ein tiefer Graben. Der Mensch versucht, durch eigenes BemĂŒhen, durch gutes Leben, Philosophie oder Mitmenschlichkeit, diesen Graben zu ĂŒberbrĂŒcken. Doch alle Anstrengungen sind vergeblich, weil sie das Kernproblem, nĂ€mlich die SĂŒnde, die zerbrochene Beziehung zwischen Mensch und Gott, nicht lösen können.

Beziehungsbruch âą Trennung von Gott

3. Schritt
Beziehung

Jesus Christus ist Gottes Ausweg aus dem Dilemma des Menschen. Allein durch ihn können wir wieder eine persönliche Beziehung zu Gott finden.
Jesus Christus ist fĂŒr uns Mensch geworden
Schon die Propheten im Alten Testament kĂŒndigten einen Retter an (Jesaja 9,5; Micha 5,1).
â Mehr dazu in den BeitrĂ€gen „Weihnachten – warum?“ und „Der lange Weg nach Betlehem ⊓ (Teil 1, 2 und 3)
Jesus ist dieser von Gott versprochene Retter. Er wurde Mensch, lebte bei uns Menschen und verkĂŒndigte durch sein Reden und Handeln, dass Gott ĂŒber die ganze Welt regiert (Markus 1,15).
Er lebte ohne SĂŒnde, das heisst in ununterbrochener enger Gemeinschaft mit dem Vater (HebrĂ€er 4,15).
Jesus sagte:
âIch bin der Weg, die Wahrheit und ich bin das Leben! Ohne mich kann niemand zum Vater kommen.â
Gott selbst hat durch das, was er getan hat, den Graben ĂŒberbrĂŒckt, der uns von ihm trennt. Er sandte seinen Sohn Jesus Christus, der fĂŒr uns starb. Dadurch können wir jetzt Vergebung unserer Schuld erfahren und einen echten Neuanfang machen.
Jesus Christus starb an unserer Stelle
Er starb, um die Trennung zwischen Gott und uns Menschen zu beseitigen.
âGott aber hat uns seine grosse Liebe gerade dadurch bewiesen, dass Christus fĂŒr uns starb, als wir noch SĂŒnder waren.â
Jesus ist von den Toten auferstanden
âDas ist mit Jesus geschehen: Gott hat ihn von den Toten auferweckt. Wir alle können es bezeugen.â
Seine Auferstehung bestÀtigt:
- dass er Gottes Sohn ist (Römer 1,4)
- dass Gott bereit ist, uns zu vergeben (Apostelgeschichte 13,34-39)
- dass wir seine Gegenwart und Hilfe heute erfahren können (Johannes 14,1)


Das Grab ist leer!

4. Schritt
Gemeinschaft

Wir können Gemeinschaft mit Gott finden, wenn wir Jesus Christus als unseren Herrn und Erlöser annehmen.
Die Gemeinschaft ist Gottes Geschenk und wir erleben sie, wenn wir Jesus unser Vertrauen schenken
âDie ihn aber aufnahmen und an ihn glaubten, denen gab er das Recht, Kinder Gottes zu werden.â
Dazu gehört:
- dass wir Gott unsere Schuld eingestehen
- dass wir seine Vergebung vertrauensvoll annehmen
- dass wir ihm die FĂŒhrung unseres Lebens anvertrauen
Es genĂŒgt nicht, diesen Aussagen nur gedanklich oder gefĂŒhlsmĂ€ssig zuzustimmen. Ein bewusstes Ja dazu ist notwendig, wie im Folgenden deutlich gemacht werden soll.
Hierbei werden zwei unterschiedliche Lebenseinstellungen miteinander verglichen.
Zwei Unterschiedliche Lebenseinstellungen
Das Ich im Mittelpunkt des Lebens

Dieser Mensch bestimmt sein Leben selbst, auch wenn er sich vielleicht als Christ bezeichnet. Christus ist am Rand oder ausserhalb seines Lebens. Die Punkte stellen Lebensbereiche dar wie Freundschaften, Beruf, Freizeit und Geld. Diese werden vom âIchâ beherrscht, was am Ende immer zu Unzufriedenheit, EnttĂ€uschung und Sinnlosigkeit fĂŒhrt.
Jesus Christus im Mittelpunkt des Lebens

Das Leben dieses Menschen wird von Christus bestimmt, weil er vertrauensvoll Gottes Vergebung angenommen hat und Christus jeden Bereich seines Lebens unterstellt. In dieser engen Gemeinschaft mit Gott erfĂ€hrt er mehr und mehr, was es heisst, ein sinnerfĂŒlltes Leben zu fĂŒhren.
Welche Lebenseinstellung trifft am ehesten auf dich zu?
Welche Lebenseinstellung wĂŒrdest du bevorzugen?
5. Schritt
Neues Leben

Jesus Christus ist Gottes Ausweg aus dem Dilemma des Menschen. Allein durch ihn können wir wieder eine persönliche Beziehung zu Gott finden.
Du kannst jetzt bewusst Jesus dein leben anvertrauen
Dies ist ein entscheidender Schritt auf dem Weg mit Gott. Gott kennt dich. Ihm kommt es nicht auf gut formulierte Worte an, sondern auf deine ehrliche Einstellung.
Folgendes Gebet ist eine Möglichkeit, dein Vertrauen zu Gott auszudrĂŒcken und Jesus als Herrn ĂŒber dein Leben zu stellen:
Vater im Himmel, mir ist klar geworden, dass ich mein Leben selbst bestimmt habe und von dir getrennt bin. Vergib mir bitte meine Schuld. Danke, dass du meine SĂŒnden vergeben hast, weil Christus fĂŒr mich gestorben und mein Erlöser geworden ist. Herr Jesus, bitte ĂŒbernimm du die Herrschaft in meinem Leben und verĂ€ndere mich so, wie du mich haben willst.
Entspricht dieses Gebet deinem ernst gemeinten Wunsch? Wenn ja, dann kannst du es jetzt zu deinem eigenen Gebet machen und Jesus wird, wie er es versprochen hat, in dein Leben kommen. Jesus ermutigt uns: âBittet, dann wird euch gegeben, sucht, dann werdet ihr finden, klopft an, dann wird euch geöffnet!â (MatthĂ€us 7,7). Möchtest du dies jetzt tun?
Was geschieht, wenn du dein Leben Jesus anvertraust?
- Jesus Christus wird Herr ĂŒber dein Leben. (Johannes 20,28)
- Er vergibt dir deine SĂŒnden. (Kolosser 1,4)
- Du wirst ein Kind Gottes und darfst zu Gott âVaterâ sagen. (MatthĂ€us 6,9)
- Du erfÀhrst die Kraft des Heiligen Geistes. (Apostelgeschichte 2,28)
- Du beginnst, an dem sinnerfĂŒllten Leben, fĂŒr das Gott fĂŒr dich geschaffen hat, teilzuhaben. (Johannes 10,10)
Gewissheit des ewigen Lebens in Gemeinschaft mit Gott
âGott aber hat ganz eindeutig bezeugt, dass er uns das ewige Leben schenkt und zwar nur durch seinen Sohn. Wer also dem Sohn vertraut, der hat das Leben; wer aber dem Sohn nicht vertraut, der hat auch das Leben nicht. Ich weiss, dass ihr an den Sohn Gottes glaubt. Mein Brief sollte euch noch einmal versichern, dass ihr das ewige Leben habt.â
Praktische Tipps

Praktische Hinweise fĂŒr ein Leben mit Christus
Das christliche Leben ist ein Wachstumsprozess. Deine Beziehung zu Jesus Christus vertieft sich, wenn du ihm in den Einzelheiten Ihres Lebens immer mehr vertrauen lernst. Dazu einige RatschlÀge:
- Versuche dein Leben als Christ nicht aus eigener Kraft zu fĂŒhren, sondern lebe mit Freude und Zuversicht aus der Kraft des Heiligen Geistes, die Gott dir anbietet. Nimm tĂ€glich die Vergebung in Anspruch, die dir in Jesus zugesprochen ist.
- Mache deinen Glauben nicht abhĂ€ngig von deinem Temperament, deinen GefĂŒhlen und wechselvollen Erfahrungen. Diese sind nicht ausschlaggebend. Entscheidend ist die Verheissung Gottes in seinem Wort. Der Christ lebt im Glauben. Die folgende Illustration soll dir das VerhĂ€ltnis zwischen Gottes Wort (die Bibel), dem Glauben (das Vertrauen in Gott und sein Wort) und den GefĂŒhlen (eine Folge von Glaube und Gehorsam) veranschaulichen. Ein Zug wird von der Lokomotive gezogen, nicht vom AnhĂ€nger:

Setze dein Vertrauen auf die GlaubwĂŒrdigkeit Gottes und die Zusagen in seinem Wort, der Bibel.
- Lies tÀglich einen Abschnitt aus der Bibel. Beginne zu Beispiel mit dem Johannesevangelium.
- Beginne und beende den Tag mit einem Gebet. Bleibe im GesprĂ€ch mit Gott. Du kannst mit ihm ĂŒber alles reden. Jede Freundschaft will gepflegt werden, auch die Gemeinschaft mit Gott.
- Christsein ist keine Privatsache. Suche und pflege den Kontakt mit anderen Christen, die Jesus nachfolgen wollen.
- Behalte deinen Glauben nicht fĂŒr dich, sondern lasse andere Menschen an deinem neu gefundenen Leben teilhaben.
- Setzte die Gaben, die Gott dir gegeben hat, fĂŒr das Wohl anderer Menschen ein. Denn Glaube und Liebe sind eine Einheit.
Die Bedeutung der Gemeinde
Die Bibel bezeichnet die christliche Gemeinde als den Leib Christi. Die einzelnen Christen sind die Glieder dieses Leibes, das Haupt ist Jesus Christus. Die Glieder sind verschiedenartig und ergÀnzen sich gegenseitig. Jeder Christ braucht die ErgÀnzung durch den anderen.
Folgendes Beispiel kann dies veranschaulichen: Mehrere Holzscheite zusammen brennen hell; legt man aber eines davon zur Seite, dann glĂŒht es bald nur noch und erlischt dann rasch. So verhĂ€lt es sich auch mit Ihrer Beziehung zu anderen Christen. Schliesse dich deshalb einer christlichen Gemeinde an. Nimm aktiv am Gottesdienst und am Gemeindeleben teil.
Abschliessende Bemerkungen
- (werde ich bald mal noch ergÀnzen, bitte melde dich wenn du bis hier gelesen hast!)
Gerne beantworte ich deine Fragen oder vermittle Kontakt zu jemandem der dir weiterhelfen kann. Kontaktiere mich hier.
Wenn dir dieser Beitrag geholfen hat, Gott persönlich kennenzulernen, dann erklÀre ihn bitte mindestens einer weiteren Person, die Jesus noch nicht so kennt.
Die angegebenen Bibelstellen sollen wenn möglich im Zusammenhang gelesen werden.
Â©ïž Campus fĂŒr Christus âą Mit freundlicher Genehmigung von Campus fĂŒr Christus (Inhalt) und der Evangelischen Freikirche Bonn-Beuel (Gestaltung).

